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Night of the Living Deb

Bridget Jones, Gehirne zum Frühstück.

Night of the Living Deb ist ein Mix aus Bridget Jones und Zombiefilm. Wie das aussieht könnt ihr in unserem Review lesen.

Eine Horror Komödie muss auf dem Fantasy Filmfest laufen, das ist Tradition. In der Regel ist es eine Zombie Komödie und das Publikum strömt in den Saal, in Erwartung von unterhaltsamen, trashigen Popcorn-Kino. Dieses Jahr ist es Night of the Living Deb, mittelmäßige Wortspiele sind bei solchen Filmen außerordentlich beliebt. Der Film wurde zum Teil über Kickstarter finanziert und hat einige bekanntere Gesichter zu bieten.

Geschichte

Deb (Maria Thayer) ist nicht der Inbegriff von Erfolg. Sie arbeitet als Kamerafrau, wäre aber eigentlich gerne Nachrichtensprecherin. Mit den Männern hat sie auch kein übermäßiges Glück, dabei hilft es nicht, dass sie eher seltsam ist und sich ganz schön gehen lässt. In einer Bar, am Abend vor dem 4. Juli, überredet ihre Freundin Ruby (Julie Brister) sie einen gutaussehenden Kerl (Ryan Waverly, gespielt von Michael Cassidy) anzusprechen. Dieser sieht nicht nur super aus, er ist auch reich und hat den Kopf voller Ideen, wie man die Welt verbessern könnte. Deswegen möchte er nicht in der Firma seines Vaters (Frank Waverly, gespielt von Ray Wise), den örtlichen Wasserwerken, die als umweltschädlichester Betrieb der Gegend gelten, arbeiten. Darüber zerstreitet er sich mit seiner Verlobten (Stacy, gespielt von Syd Wilder) Diese ist überheblich, nicht sonderlich intelligent, sieht aus wie aus einem Unterwäschekatalog und will, dass ihr baldiger Ehemann Karriere macht. In diesem Streit platzt die unscheinbare Deb und eines führt zum anderen. Sie wacht am nächsten Morgen in Ryans Wohnung auf, beide wissen nicht was in der letzten Nacht geschehen ist. Es beginnt eine romantische Komödie wie so viele andere. Der reiche Mann mit Herz, seine eingebildete Verlobte, sein böser Vater, sein dummer Bruder (Chaz Waverly, gespielt von Chris Marquette) und die unscheinbare Protagonistin. Mit einer kleinen Ergänzung: In der Nacht, an die sich Ryan und Deb nicht erinnern können sind die restlichen Bewohner der Stadt zu Zombies geworden. Gemeinsam müssen sie nun um ihr Überleben kämpfen.

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Meine Meinung

Komödien mit Zombies sind nichts Neues. Man sieht sie sich weniger an, um sich zu gruseln und die Zombies sind selten Furcht einflößend. Man möchte ein paar Schockmomente und ansonsten vor allem unterhalten werden. Dabei sprechen sie ein Publikum an, das herzhaft lachen kann, wenn Köpfe fliegen, Gedärme aus Körpern quellen und Menschen andere Menschen bei lebendigem Leib fressen. Im Spektrum dieser Komödien nimmt Night oft the Living Deb eine mittelmäßige Position ein. Der Film hat einige gute Lacher, bleibt aber ansonsten recht banal. Die Mischung aus romantischer Komödie und Zombie Film ist innovativ und die Schnittmenge aus Bridget Jones und Horror Fans findet hier genau den richtigen Film. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie groß diese Gruppe ist. Der Teil des Filmes, der Zombie Komödie war, hat mir gut gefallen, der Bridget Jones Teil ging gezielt an meinem Geschmack vorbei.

Obwohl die ersten Screenings in den USA bereits zwei Jahre zurück liegen, kommt der DVD und Blu Ray, so wie VOD vertrieb gerade erst ins Rollen. Wann der Film Hierzulande erhältlich sein wird ist nicht bekannt. Auf dem Fantasy Film Fest könnt ihr ihn noch in Stuttgart, Köln Frankfurt a.M. ( alle am 7. September) und Hamburg (13. September) sehen.

Zusammenfassung
Night of the Living Deb vermischt eine romantische Komödie mit einer Zombie Apokalypse. Während Deb darum kämpft, den Mann ihrer Träume zu erobern muss sie auch noch einen zweiten Kampf bestreiten. Den Kampf um ihr überleben, gegen Zombiehorden, die sie bei lebendigem Leib auffressen wollen.
Gut
  • Einige gute Lacher
  • Ab der hälfte gute Zombie Komödie
Schlecht
  • Oft sehr Klischeehafte Charaktere
  • Anfangs gezwungene RomCom Handlung
6
In Ordnung
Handlung/Logik - 7
Charaktere - 7
Spannung/Unterhaltung - 6
Soundtrack - 6
Stimmung - 7
Gruselfaktor - 3

Deine Meinung?

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Kommentare

Matej

Kommentar von:

Redakteur Indie und Horror

Der Mix von romantischer Komödie und Zombiefilm ist etwas, was ich noch nicht gesehen habe. Leider gehöre ich aber zu den Menschen, die romantische Komödien nicht sonderlich mögen.

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